Neuer Führerschein nach 2 jähriger Sperre notwendig?

2 Jahre ohne Führerschein, nochmal zur Fahrschule?

Je nach Ausmaß Ihrer Verfehlung im Straßenverkehr kann es zu einer unterschiedlich langen Sperrfrist Ihrer Fahrerlaubnis kommen. Wenn Sie mehr als zwei Jahre keinen Führerschein besessen haben, mussten Sie bis Anfang 2010 noch einmal zur Fahrschule, um die Prüfung erneut abzulegen. Dieses Gesetz wurde zu Gunsten der MPU-Absolventen geändert, es besteht nun keine Verpflichtung zur erneuten Ablegung der Führerscheinprüfung mehr. Diese Veränderung geht mit enormen Kostenersparnissen für den Betroffenen einher, da eine erneute Führerscheinprüfung mit hohen Kosten einher gehen kann.

Wenn Sie den Führerschein verloren haben, gibt es den Unterschied zwischen Fahrsperre und Führerscheinentzug. Bei einer Fahrsperre erhalten Sie ihren eigenen Führerschein nach Ablauf der Sperrung zurück, beim Führerscheinentzug ist die erneute Erteilung der Fahrerlaubnis notwendig. Der Entzug des Führerscheins ist oftmals mit der Einladung zur MPU verbunden, erst wenn ein positives Gutachten vorliegt, kann eine neue Fahrerlaubnis ausgestellt werden.

Auch wenn Sie keinen erneuten Führerschein nach Ablauf Ihrer Sperrfrist machen müssen, kann eine MPU Voraussetzung für eine neue Fahrerlaubnis sein. Hier ist umfassende Vorbereitung der Weg zum Ziel, die MPU ist kein Idiotentest, wie sie lapidar genannt wird, es handelt sich um ein schwieriges Testverfahren, welches viele Spötter nicht ohne Vorbereitung bestehen würden. Sie schaffen es, davon sind wir überzeugt, Sie dürfen nur den Mut nicht verlieren und müssen sich mit Ihrem Verkehrsdelikt auseinander setzen.

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Wie oft darf MPU wiederholt werden?

Durch die MPU gefallen, was mache ich denn jetzt?

Gehören Sie zu den Menschen, die Ihre MPU nicht beim ersten Anlauf bestanden haben? Auch dann sollten Sie die Hoffnung nicht aufgeben, denn Sie können die Untersuchung beliebig oft wiederholen. Natürlich ist es niemandem daran gelegen, mehrfach zur MPU zu müssen und somit auch mehrfach die hohen Kosten tragen zu müssen. Sollte es aber dennoch zur Erteilung eines negativen Gutachtens kommen, sollte die Vorbereitung für die nächste MPU noch intensiver durchgeführt werden. Ein negatives Gutachten wird vom Psychologen ausführlich begründet, so dass Sie die Fehler erkennen können und beim nächsten Mal mit Sicherheit eine neue Chance bekommen.

Auch wenn Sie die erste MPU nicht bestehen, sollten Sie nicht verzweifeln, sondern sich umso intensiver auf den zweiten Versuch vorbereiten. Wussten Sie eigentlich, dass Sie nicht verpflichtet sind, Ihr negatives Gutachten bei der Fahrerlaubnisbehörde vorzulegen? Es ist ausreichend, wenn Sie den Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis zunächst auf Eis legen und das Gutachten in die hinterste Ecke Ihres Schranks verbannen.

Um eine automatische Übermittlung Ihres MPU-Gutachtens an die Führerscheinstelle zur vermeiden, sollten Sie bereits vor Beginn der Untersuchung festlegen, dass das Gutachten nur an Sie verschickt werden darf. Auf diesem Weg wird keine Behörde von dem Ergebnis erfahren, wenn Sie das Gutachten nicht selbst weiter geben. Ein positives Gutachten kann bedenkenlos vorgelegt werden, ist das Ergebnis jedoch negativ, sollten die Fahrerlaubnisbehörden darüber nicht informiert werden. Mehr als die Hälfte aller MPU-Teilnahmen endet mit einem negativen Gutachten oder einem positiven Gutachten mit Auflagen. Freuen Sie sich, wenn Sie es beim ersten Anlauf schaffen, verzweifeln Sie aber nicht, wenn Sie die MPU noch einmal wiederholen müssen.

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Die Antworten auf die schwierigsten MPU Fragen

Was antworte ich denn darauf? Verzwickte Fragen des Gutachters bei der MPU.

Müssen Sie zur MPU und haben schon darüber nachgedacht, welche Fragen wohl auf Sie zukommen werden? Dann können wir Ihnen möglicherweise weiter helfen. Zunächst muss jeder MPU-Teilnehmer einige allgemeine Fragen zur Person beantworten, hierfür stehen Fragebögen zur Verfügung, die dem Gutachter bereits im Vorfeld zur Verfügung gestellt werden sollten. Im Rahmen des Gesprächs dreht sich das Thema dann überwiegend um den vorliegenden Fall und um Ihr zukünftiges Verhalten.

Doch wie sollten Sie auf einzelne, oft trickreiche Fragen eigentlich antworten? Bereiten Sie sich darauf vor und beantworten Sie schwere Fragen bereits schon einmal für sich selbst, um dem Gutachter schnell und präzise antworten zu können. Je mehr Sie über möglicherweise gestellte Fragen wissen, umso souveräner können Sie im Gespräch damit umgehen und antworten. Wussten Sie, dass Sie besser keine feucht-fröhliche Feier zum 18. Geburtstag erwähnen sollten, auch wenn der Gutachter Sie in Sicherheit wiegt und sogar aus seiner eigenen Jugend erzählt? Hier kann bereits eine Falle auf Sie warten.

Sie sollten möglichst viel Zeit in die Vorbereitung absolvieren, denn hier liegt der Schlüssel zum Erfolg. Der Gutachter wird bemerken, ob Sie sich gründlich vorbereitet haben oder ob Sie erst zwei bis drei Tage begonnen haben, sich mit Ihrem Fehlverhalten auseinander zu setzen. Überlassen Sie nichts dem Zufall, informieren Sie sich und seien Sie dem Gutachter stehts einen Schritt voraus.

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Fettnäpfchen in der MPU – und wie ich sie vermeiden kann.

In fast jeder Situation gibt es einige, schwerwiegende Fehler, die den Erfolg deutlich beeinflussen können. Auch während der MPU gibt es einige Patzer, die unbedingt vermieden werden sollten. Grundsätzlich sollten Sie niemals einem Gutachter gegenüber erwähnen, wie unsinnig Sie die Begutachtung finden und welche Wut Sie hinsichtlich der Polizei und der Behörden empfinden. Der Gutachter wird Sie nicht für das Opfer des Gesetzes, sondern für einen Täter im Sinne der Straßenverkehrsordnung sehen. Überzeugen Sie den Psychologen davon, dass Sie ihr Verhalten bereuen und an sich gearbeitet haben und Ihre Chancen für ein positives MPU-Gutachten stehen gut.

Vermeintlich harmlose Anekdoten aus der Vergangenheit sind schon so manchem MPU-Teilnehmer zum Verhängnis geworden. Erzählen Sie keinesfalls von früheren Alkoholerfahren, wenn diese nicht verkehrsrechtlich protokolliert worden sind. Natürlich sollten Sie auf die Frage, ob Sie bereits desöfteren unter Einfluss von Drogen und Alkohol am Steuer saßen mit nein antworten, da Sie sonst in die Schublade der Wiederholungstäter gesteckt werden.

Es gibt einige Fehler, die es bei der MPU zu vermeiden gilt, um das positive Ergebnis nicht bereits vor Ablauf des Gesprächs zu gefährden. Nachdem Sie die allgemeine Vorbereitung getroffen haben, sollten Sie sich Gedanken um Ihr Outfit machen. Erscheinen Sie nicht mit zerschlissenen Kleidern, eine löchrige Jeans kann den ersten Eindruck des Gutachters bereits enorm beeinflussen. Sie sollten sich dem Anlass angemessen kleiden, es ist keine Abendgarderobe notwendig, aber ein gepflegtes Aussehen unterstreicht Ihre Seriosität.

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Beruhigungstabletten vor der MPU und die Folgen

Nervosität mit Beruhigungsmitteln bekämpfen kann unangenehme Folgen haben.

Wenn Sie Angst vor der MPU haben, stehen Sie damit nicht alleine dar. Den meisten Menschen rutscht das Herz buchstäblich in die Hose, wenn Sie das Büro des Gutachters betreten und sich den unangenehmen Fragen stellen müssen. Versuchen Sie die Nervosität bereits im Ansatz zu bekämpfen, greifen Sie dabei aber nicht auf Beruhigungsmittel zurück. Atemübungen, Entspannungstechniken und schlussendlich eine ausreichende Vorbereitung kann Ihnen die Angst fast vollständig nehmen und Sie können entspannt und selbstbewusst mit dem Psychologen sprechen.

Vielleicht fragen Sie sich, warum auch pflanzliche Beruhigungsmittel vor der MPU nicht eingenommen werden sollen, schließlich empfehlen selbst Ärzte bei Prüfungsangst oft die Einnahme von Baldrian oder Bachblüten. Für den Gutachter kann selbst die Einnahme solcher pflanzlicher Medikamente Anzeichen eines Suchtverhaltens bei Ihnen sein. Selbst wenn die Einnahme von Baldrian beispielsweise keine Auswirkungen auf Ihre Fahrtüchtigkeit hat, wird möglicherweise der Eindruck erweckt, dass Sie zur Lösung von Problemen gerne auf Medikamente und/oder Alkohol sowie Drogen zurück greifen.

Verfallen Sie nicht dem Irrglauben, dass der Psychologe nicht merkt, wenn Sie Beruhigungsmittel eingenommen haben. Spätestens bei der körperlichen Untersuchung und dem dazu gehörigen Bluttest können Bestandteile der eingenommenen Substanz nachgewiesen werden und dann ist meist schon die Skepsis des Psychologen geweckt. Es gibt jede Menge Alternativen, wie Sie ruhig und gelassen dem Termin Ihrer MPU entgegen schauen können. Autogenes Training, Yoga und eine ausreichende Vorbereitung haben sich bei vielen MPU-Absolventen als hilfreich erwiesen.

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Schaden Medikamente dem MPU-Ergebnis?

Viele Menschen sind auf die regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen. Bei einer MPU wegen Drogen oder Alkohol ist es besonders wichtig, dass der Gutachter nicht den Eindruck bekommt, dass bei Ihnen ein Suchtpotential vorliegt. Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen regelmäßig Medizin einnehmen müssen, sollten Sie ein ärztliches Attest bei der MPU vorlegen, um die Notwendigkeit nachzuweisen. Wenn Sie beispielsweise aufgrund einer Herz-Kreislauferkrankung regelmäßig Blutdruckpräparate einnehmen müssen, lassen Sie sich vom behandelnden Arzt einen Nachweis darüber geben.

Wenn von Ihnen im Verlauf der MPU ein Drogenscreening gefordert wird, müssen Sie die Einnahme von Medikamenten ebenfalls angeben, da möglicherweise ein verfälschtes Ergebnis bestehen kann. Besondere Vorsicht ist bei Opiaten gegeben, da diese direkte Auswirkungen auf das Drogenscreening haben können, ohne dass Sie tatsächlich Rauschmittel konsumieren. Ärztlich verordnete Medikamente dürfen nicht als Rauschdrogen angesehen werden, selbst wenn Sie dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen. Allerdings haben einige Medikamente so starke Nebenwirkungen, dass Ihre Fahrtauglichkeit allein aufgrund der Einnahme bereits eingeschränkt sein kann.

Lassen Sie sich vom Gutachter nicht verunsichern, nur weil Sie aufgrund einer Vorerkrankung Medikamente einnehmen müssen. Viele Menschen sind lebenslang auf Tabletten angewiesen und sind hinsichtlich ihrer Fahrtauglichkeit nicht beeinträchtigt. Auch ist regelmäßige Medikamenteneinnahme nicht dem Suchtverhalten von Drogen- oder Alkoholsüchtigen gleichzusetzen. Hat der Gutachter Zweifel an der medizinischen Notwendigkeit Ihrer Medikamenteneinnahme verweisen Sie auf den Nachweis Ihres Arztes.

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Wie wirke ich selbstsicher und überzeugend in der MPU?

Mir zittern die Knie vor der MPU, wie wirke ich trotzdem stark?

Gehören Sie auch zu den MPU-Kandidaten, denen bereits beim Gedanken an die Prüfungssituation der Schweiß auf der Stirn steht? Dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft, denn rund 89 Prozent aller MPU-Absolventen hat Angst vor dem wichtigen Termin. Selbstsicherheit und Souveränität sind im Gutachtergespräch von hoher Wichtigkeit, Sie dürfen jedoch niemals arrogant wirken, denn dann verspielen Sie ihre Chancen sehr schnell. Die Kunst einer erfolgreichen Gesprächsführung ist eine gesunde Mischung aus Fähigkeit zur Selbstkritik und Selbstbewusstsein, die Sie dem Gutachter gegenüber demonstrieren müssen.

Wenn Sie von Natur aus ein ängstlicher Mensch sind, wird Ihnen der psychologische Termin besonders zusetzen und Sie benötigen umfassende Vorbereitung, um das Gespräch zu überstehen. Eventuell kann es sich als hilfreich erweisen, wenn Sie mit einem Freund oder Familienmitglied im Vorfeld die Situation beim Gutachter schon einmal nachspielen. Dadurch lernen Sie mit der Situation umzugehen und einzelne Fragen bereits schon einmal zu beantworten.

Eines dürfen Sie allerdings während Ihrer MPU nicht vergessen, Sie sollten zwar selbstbewusst, aber nicht überheblich wirken. Vermeintlich coole Hilfsmittel wie Sonnenbrille, Baseballkappe oder Kaugummi haben bei der MPU nichts verloren, auf den Gutachter wirken Sie durch solche Mittel unseriös und unglaubwürdig. Ihre Bekleidung sollte leger, aber nicht unordentlich sein, Ihr Gesamtbild sollte einem erwachsenen, vernünftigen Menschen entsprechen. Natürlich darf das Gutachten nicht an Ihrem Aussehen festgemacht werden, doch der persönliche Eindruck des Psychologen ist von hoher Wichtigkeit.

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Wie lässt sich Abstinenz nachweisen?

Keinen Tropfen Alkohol, wegen der MPU?

Sind Sie mit Alkohol am Steuer erwischt worden und haben eine Einladung zur MPU erhalten? Dann heißt es jetzt abstinent leben, denn nur so können Sie den Gutachter davon überzeugen, dass Sie ihr Verhalten verändert haben. Nicht nur im psychologischen Gespräch, sondern auch bei der körperlichen Untersuchung will der Gutachter heraus finden, ob bei Ihnen möglicherweise eine Suchtproblematik vorliegt. Wenn Sie tatsächlich täglich Alkohol konsumieren und große Schwierigkeiten mit dem Verzicht haben, könnte der Besuch einer Klinik sich als sinnvoll erweisen. Ist Ihre Alkoholfahrt ein Ausrutscher gewesen, kann nicht von einer Sucht ausgegangen werden.

Um wieder in den Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis zu kommen, müssen Sie dem Gutachter nachweisen, dass Sie abstinent leben können. Dies ist durch die Beibringung von regelmäßigen Urinkontrollen problemlos möglich, im Abstand von einigen Tagen oder Wochen erhalten Sie Einladungen zur Urinabgabe und anschließend wird der Promillegehalt bestimmt. Anhand des Ergebnisses ist auch erkennbar, ob Sie gelegentlich zum Feierabend ein Bier trinken oder ob bei Ihnen möglicherweise eine Sucht vorliegt. Sie müssen nicht Ihr Leben lang auf Alkohol verzichten, aber Sie müssen den Gutachter davon überzeugen, dass Sie künftig Alkohol und Autofahren strikt voneinander trennen.

Bei Drogenkonsum sind die Regeln der MPU noch schärfer, hier müssen Sie über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr nachweisen können, dass Sie keinerlei Rauschmittel konsumiert haben. Nur wenn Ihnen dies anhand eines Laborgutachtens gelingt, haben Sie gute Chancen auf Wiedererteilung der Fahrerlaubnis. Informieren Sie sich, wie das Drogenscreening genau abläuft und lassen Sie sich nicht zu Ausnahmen hinreißen, denn dadurch gerät Ihr positives Gutachten schnell in Gefahr.

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Professioneller Entzug bei Alkohol-MPU notwendig?

Stationärer Alkoholentzug wegen der MPU?

Alkohol am Steuer hat sehr oft die Aufforderung zur MPU als Folge, sobald Ihr Promillespiegel über 1,6 liegt und Sie erwischt werden, müssen Sie ein Gutachten zur Einschätzung Ihrer Fahrtauglichkeit beibringen. Bei einem Großteil aller Alkoholsünder handelt es sich nicht um Suchtkranke, sondern um Gelegenheitstrinker mit unverantwortlichem Verhalten. Doch Vorwürfe sind unangebracht, wichtiger ist es, dass Sie sich mit dem vorliegenden Delikt auseinander setzen und den Gutachter von Ihrer Reue überzeugen.

Wenn Sie wegen Alkohol zur MPU müssen und Ihrem Gutachter versprechen, dass Sie sich nie mehr betrunken ans Steuer setzen, wird dieser Ihnen zunächst nicht glauben. MPU-Psychologen hören täglich viele Beteuerungen und Versprechungen der Teilnehmer, es gilt den Gutachter von der Wahrheit Ihrer Worte zu überzeugen. Zunächst einmal sind Sie zwar nicht verpflichtet einen stationären Alkoholentzug im Krankenhaus durchzuführen, Sie sollten aber nachweisen können, dass Sie problemlos ohne den Konsum von Alkohol leben können. Neben einer umfangreichen Blutuntersuchung, mit Überprüfung der Leberwerte wirkt sich der Besuch einer Selbsthilfegruppe sehr positiv auf Ihre MPU aus.

Wenn Sie noch vor Ablauf der Sperrfrist mit einer Therapie oder Gruppenberatung hinsichtlich der Thematik Alkohol im Straßenverkehr beginnen, wirken Sie auf den Gutachter deutlich glaubwürdiger, als wenn Sie nur Versprechungen machen, diese aber nicht belegen können. Zeigen Sie dem Psychologen, dass Sie es mit der Reue und der Veränderung wirklich ernst meinen. Je mehr Aktivität Sie zeigen, umso überzeugter wird der Gutachter von der Ernsthaftigkeit Ihrer Absichten sein. Es lohnt sich zu kämpfen, schließlich geht es um Ihre Fahrerlaubnis.

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Was tun, wenn Auflagen gefordert werden?

Bedingungen für den Erfolg meiner MPU?

Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten, wie Ihre MPU verlaufen kann. Im besten Fall erhalten Sie nach dem Gespräch ein positives Gutachten ausgestellt und können einen Antrag auf Neuerteilung der Fahrerlaubnis stellen. Der schlechteste Fall wäre ein negatives Gutachten, allerdings können Sie dieses vor der Fahrerlaubnisbehörde verschweigen und die MPU zu einem späteren Zeitpunkt erneut absolvieren. Die dritte Variante der MPU-Ergebnisse ist Gutachten mit diversen Auflagen. Erfüllen Sie diese Bedingungen, haben Sie das Recht auf eine neue Fahrerlaubnis.

Trotz größter Mühe kann es passieren, dass der Gutachter die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis an verschiedene Bedingungen knüpft. Jetzt sind Sie am Zug, denn Sie müssen zunächst die Anforderungen erfüllen, bevor Sie endlich wieder hinter dem Steuer sitzen können. Meist handelt es sich um Auflagen wie eine Drogentherapie, eine Suchtberatung oder eine allgemeine Psychotherapie. Je schneller Sie mit der Durchführung dieser Auflagen beginnen, umso schneller dürfen Sie wieder am Straßenverkehr teilnehmen.

Erst einmal werden Ihre Hoffnungen wahrscheinlich dahin schwinden, wenn das Gutachten nur bedingt positiv ist. Jeder MPU-Teilnehmer geht mit der Hoffnung zum Termin, dass danach sofort der Antrag auf eine neue Fahrerlaubnis gestellt werden kann. Doch lassen Sie sich nicht beirren, selbst wenn Sie Auflagen erfüllen müssen, werden Sie in absehbarer Zeit wieder am Steuer sitzen dürfen. Um das Risiko eines Gutachtens unter Vorbehalt zu minimieren, sollten Sie sich ausreichend auf Ihren Termin vorbereiten. Setzen Sie sich intensiv mit den Geschehnissen auseinander und beantworten Sie im Geiste schon einmal alle Fragen, die bei der MPU wahrscheinlich auf Sie zukommen werden.

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